Stiftung

 

Gemeinsam mit Robert Müller haben wir uns für die Deutsche Kinderkrebsstiftung als Spendenempfänger entschieden:

Deutsche Kinderkrebsstiftung

Jedes Jahr erkranken in Deutschland rund 2.000 Kinder an Krebs. Die Diagnose bedeutet für jede Familie einen Schock. Denn trotz vielfältiger medizinischer Fortschritte ist die heimtückische Krankheit noch immer lebensbedrohlich. Sie bringt einschneidende Veränderungen für die Betroffenen und ihre Familien mit sich.

Die in Bonn ansässige Deutsche Kinderkrebsstiftung will den Betroffenen helfen, damit sie mit ihrem schweren Schicksalsschlag nicht allein dastehen. Im Jahre 1995 wurde die Stiftung vom Dachverband der regionalen Elterngruppen „Deutsche Leukämie-Forschungshilfe, Aktion für krebskranke Kinder“ zugunsten krebskranker Kinder gegründet. Sie sieht es als ihre Aufgabe an, den Kindern und Jugendlichen sowie ihren Familien auf dem schweren und langwierigen Weg mit Rat und Tat beizustehen und darüber hinaus alles dafür zu tun, Heilungschancen, Behandlungsmethoden und die Lebensqualität krebskranker Kinder zu verbessern.

Deswegen fördert die Deutsche Kinderkrebsstiftung kliniknahe, patientenorientierte Forschungsprojekte – rund ein Viertel der bundesweiten Studien zur Therapieoptimierung in der Kinderkrebsheilkunde. Zu den wichtigsten Aufgaben der Stiftung gehört auch die finanzielle Hilfe für Familien, die durch die Krebserkrankung eines Kindes in eine Notlage geraten sind. Aufklärung, Beratung und Information sowie eine Vielzahl von Veranstaltungen für betroffene Familien und die jungen Krebspatienten sind ebenso feste Bestandteile der Arbeit von Dachverband und Stiftung wie die jährlich stattfindende Regenbogenfahrt, eine Fahrradtour von ehemals an Krebs erkrankten jungen Erwachsenen durch ausgewählte deutsche Städte, auf deren Weg in verschiedenen Kliniken Kinderkrebsstationen besucht werden.

Daneben unterhält die Deutsche Kinderkrebsstiftung in der Nähe von Heidelberg das „Waldpiraten-Camp“ – eine im gesamten deutschsprachigen Raum einzigartige Freizeiteinrichtung, die krebskranken Kindern hilft, wieder Kraft und Mut zu tanken und nach überstandener Krankheit ins normale Alltagsleben zurückzufinden. Eröffnet wurde das Waldpiraten-Camp 2003. Seither ist es ständig ausgebucht. Acht bis zehn Tage dauert in der Regel der Aufenthalt, maximal 40 Kinder und Jugendliche – aufgeteilt in Altersgruppen – können von März bis Oktober jeweils an den Freizeiten in dem Camp am Rande des Heidelberger Stadtwaldes teilnehmen.

Neben den Freizeiten finden im Waldpiraten-Camp, das ausschließlich durch Spenden finanziert wird, zahlreiche Wochenendveranstaltungen statt. Dazu gehören beispielsweise Junge-Leute- und Familienseminare, Seminare für Alleinerziehende oder für die örtlichen Elterngruppen und Fördervereine sowie Fortbildungen. Dabei geht es um den Austausch von neuen medizinischen Erkenntnissen und Behandlungsverfahren, sozialrechtlichen Informationen oder der Reflexion und Aufarbeitung von Fragen und Konflikten, die sich durch die Krankheit stellen, ebenso wie um schmerzliche Fragen über Tod und Trauer.

Im Aufsichtsorgan der Stiftung engagieren sich alle Mitglieder – Elterngruppen-Vertreter, Vertreter des öffentlichen Lebens und Ärzte – ehrenamtlich und unentgeltlich.

Da Robert Müllers Wunsch ist, dass die Spenden für die Forschung im Bereich Hirntumore eingesetzt werden, haben wir – so sind wir sicher – ein ideales Projekt innerhalb der Kinderkrebsstiftung gefunden.

Das Waldpiraten-Camp der Deutschen Kinderkrebsstiftung

Der amtierende Deutsche Fußballmeister Bayern München gehört ebenso zu den Unterstützern des Waldpiraten-Camps wie viele Unternehmen, Vereine und unzählige Einzelpersonen. Es ist noch nicht lange her, da flatterte die Fahne mit dem Waldpiraten-Logo sogar auf dem Gipfel des Kilimandscharo in Afrika. Es war eine von vielen Aktionen, mit denen die im deutschsprachigen Raum einmalige Freizeiteinrichtung der Deutschen Kinderkrebsstiftung in der Nähe von Heidelberg unterstützt wird. Die laufenden Kosten von zurzeit etwa 900.000 Euro im Jahr werden ausschließlich durch Spenden getragen. In der modernen Anlage, die unter Anleitung erfahrener Pädagogen ein breit gefächertes Spektrum sportlicher und spielerischer Aktivitäten bietet, können krebskranke Kinder nach der langen, schweren Zeit der Therapie ausspannen und Kräfte, Selbstvertrauen und neuen Mut tanken.

Eröffnet wurde das Waldpiraten-Camp 2003. Seither ist es ständig ausgebucht. Fast 1.600 junge Leute haben in den vergangenen fünf Jahren an den Camp-Freizeiten teilgenommen, die in der Regel zehn Mal im Jahr stattfinden. Acht bis zehn Tage dauert der Aufenthalt, maximal 40 Kinder und Jugendliche – aufgeteilt in Altersgruppen – können von März bis Oktober jeweils an den Freizeiten des idyllisch gelegenen Camps am Rande des Heidelberger Stadtwaldes teilnehmen.

Von rustikalen Blockhütten, in denen geschlafen wird, einem Speisesaal, Gruppen- und Werkräumen und sogar einem Theater bis hin zu unzähligen Sport- und Freizeitmöglichkeiten wie etwa dem Hochseilgarten, Reiten, Bogenschießen, Schwimmen, Tauchen oder Kanu fahren, bietet das Camp für die jungen Teilnehmer alles, was hilft, sich von der schweren Krankheit zu erholen und neue Herausforderungen zu wagen – unter Anleitung geschulter Betreuer.

Neben den Freizeiten finden im Heidelberger Camp zahlreiche Wochenendveranstaltungen statt. Dazu gehören beispielsweise Junge-Leute- und Familienseminare, Seminare für Alleinerziehende oder für die örtlichen Elterngruppen und Fördervereine sowie Fortbildungen. Dabei geht es um den Austausch von neuen medizinischen Erkenntnissen und Behandlungsverfahren, sozialrechtlichen Informationen oder der Reflexion und Aufarbeitung von Fragen und Konflikten, die sich durch die Krankheit stellen, ebenso wie um schmerzliche Fragen über Tod und Trauer.

Im Sommer 2008 würdigte die Deutsche Kinderkrebsnachsorge die Arbeit im Waldpiraten-Camp mit dem diesjährigen Nachsorgepreis. In 2009 ist die Einrichtung der Deutschen Kinderkrebsstiftung als einer von 365 herausragenden Orten ausgewählt worden und damit im kommenden Jahr Teil der Veranstaltungsreihe „365 Orte im Land der Ideen“, die gemeinsam von Bundesregierung und deutscher Wirtschaft unter der Schirmherrschaft von Bundespräsident Horst Köhler durchgeführt wird.

Die Regenbogenfahrt der Deutschen Kinderkrebsstiftung

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung setzt sich für die Verbesserung der Situation krebskranker Kinder, Jugendlicher und junger Erwachsener ein. Ein wichtiger Bestandteil des Betreuungsangebotes für junge Erwachsene ist die jährliche Fahrradtour „Regenbogenfahrt”, die seit 1993 in Zusammenarbeit mit einer Gruppe Betroffener organisiert wird.

Selbst aktiv sein, anderen Krebskranken Mut machen, die Dinge in die Hand nehmen und der Öffentlichkeit zeigen, dass eine Krebserkrankung im Kindes- und Jugendalter überwindbar ist, ist die Intention der Regenbogenfahrt und ihrer Teilnehmer.

Ende August machen sich die jungen Leute auf den Weg, wobei sie die Kliniken und Elterngruppen für krebskranke Kinder und Jugendliche besuchen. Sie wollen ihnen Mut machen und mit ihrer Aktion ein hoffnungsvolles Beispiel geben. Neben der sportlichen Leistung ist das gemeinsame Erlebnis in der Gruppe eine wichtige Erfahrung für die Teilnehmer.

Die Deutsche Kinderkrebsstiftung unterstützt die Organisation der Tour und stellt die notwendigen Mittel bereit.


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